Termine
  
   Sa 5. Mai 2012
   14 - 18 Uhr lacan-lektüre
   „Die Ethik der Psychoanalyse”
  
   Vorankündigung 
   Wochenend-Arbeitskreis
   KANT mit SADE
 

Titelbild LacanSeminar VII Die Ethik der Psychoanalyse
 

    

„Die Ethik der Psychoanalyse“

Lektüre und Diskussion des Seminar VII von Jaques Lacan

LEITUNG: Eckhard Bär, WERKSTATT für PSYCHOANALYSE, für SOZIALE und KULTURELLE BILDUNGEN

ORT: Seminarraum Moselweg 27

Die Ethik der Psychoanalyse ist das Seminar Lacans, von dem er sagte, er hätte es gern selbst noch einmal aufgeschrieben. Es ist ein ergreifendes Seminar, in dem nicht zuletzt Antigone als die griechische Heldin aufgerufen wird, um uns etwas über das zu sagen, was die Arbeit der Psychoanalyse und das Sein des Psychoanalytikers ausmacht, dessen Position außerhalb des Chores ist.
Es geht auf besondere Art um eine Ethik des Begehrens, die sich in gewisser Weise der traditionellen Ethik widersetzt, in der die Tugenden mit einer Herrenmoral, mit der Macht verbunden bleiben.

„Was proklamiert Alexander, als er in Persepolis, was Hitler, als er in Paris ist? Ich bin gekommen, um Euch von diesem oder jenem zu befreien. Das Wesentliche besteht darin – Arbeiten Sie weiter. Die Arbeit darf nicht unterbrochen werden. Was heißt – Eines muss klar sein, es ist in keinem Fall eine Gelegenheit, das geringste Begehren zu zeigen."
Die Ethik der Psychoanalyse hingegen fragt: Habt Ihr konform mit Eurem Begehren gehandelt?

INFORMATION: Eckhard Bär, Moselweg 27, Kassel Tel. 0561-31 38 42, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

„Kant mit Sade“

Das Paradox des Genießens als Frage der Ethik der Psychoanalyse

LEITUNG: Eckhard Bär zusammen mit dem Philosophen Prof. Dr. Friedrich Voßkühler 

Wochenend-Arbeitskreis in Kooperation mit dem KASSELER FORUM für PSYCHOANALYSE

„Kant mit Sade” ist ein Text, der am Ende darauf hinausläuft, beides auf eine Stufe zu stellen: „die Kritik der praktischen Vernunft” des Moralisten Kant und „Die Philosophie im Boudoir” des Amoraliker de Sade. Lacan zufolge vertragen sich beide nicht nur gut miteinander, sondern ergänzen sich vielmehr, ja, letzterer spreche die Wahrheit der Kritik aus. (S. 135) Inwiefern de Sade das Gegenteil dessen proklamiert, wofür Kant eintritt, wird vor dem Hintergrund der Frage nach der Ethik der Psychoanalyse zu ermessen sein.

Um nachvollziehen zu können, worauf Lacan sich bezieht und worauf er abzielt, ist die Kenntnis der folgenden Texte
Grundlage und Bedingung der gemeinsamen Arbeit
:
  1. Kant „Die Kritik der praktischen Vernunft”
  2. de Sade „Die Philosophie im Boudoir” (zu der Lacans Text als Einleitung geschrieben ist.
         Auf S. 138 fordert Lacan seine Leser ausdrücklich zur Lektüre beider Texte auf.)
  3. Lacan „Kant mit Sade” (Schr. II S. 133 -163)
1. Termin:   Freitag 25. bis Sonntag 26. August 2012 

Persönliche Anmeldung bei: Eckhard Bär, Moselweg 27, 34131 Kassel; Tel. 0561 - 31 38 42

 

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