Lektüre der Seminare von Jaques Lacan
Der Psychoanalytiker Jacques Lacan hat in Paris von 1951 bis 1979 in seinem Seminar gelehrt und mit diesem Lehren unter der Maxime einer „Rückkehr zu Freud“ die Psychoanalyse in ihrer Theorie und in ihrer Praxis grundlegend auch dadurch vorangetrieben, dass er die Psychoanalyse in die moderne Wissenschaft einführte.
Eine kleine Gruppe kämpft sich seit ca. 10 Jahren, tapfer und systematisch – mit Seminar I „Freuds technische Schriften” aus dem Jahre 1954, beginnend – durch die Lacan-Seminare.
In Kürze werden wir mit der Lektüre und Diskussion des Seminar VII: „Die Ethik der Psychoanalyse” beginnen. Wer mag uns in unserer Ausdauer unterstützen? „Einsteigen” ist jederzeit möglich, denn neue Fragende sind uns immer willkommen beim gemeinsamen Erkunden der Lacanschen Diskurs-Gedanken.
„Hamlet – Das Begehren und seine Deutung“
Lektüre und Diskussion des Seminar VI von Jaques Lacan
Kopien der Seminartermine zu Hamlet im Lacan-Seminar „Das Begehren und seine Deutung“ liegen vor.
Samstags vierwöchentlich, 14.00 – 18.00 Uhr
nächste Termine: 11. September, 9. Oktober, 6. November, 18. Dezember 2010, 8. Januar 2011
LEITUNG: Eckhard Bär
ORT: Seminarraum Moselweg 27
Das Begehren steht in der Psychoanalyse im Mittelpunkt. In seinen Mechanismen hat Freud die Triebkräfte der Symptome, der Hemmungen und der Angst erkannt, mit Libido hat er die psychische Energie des Begehrens benannt. Das Begehren und seine Deutung bezeichnet weniger eine Aufzählung als vielmehr das Band einer Kohärenz, das uns in der Psychoanalyse die Abhängigkeit des Menschen von der Sprache zeigt. Lacan entwickelt in diesem Seminar die für die Praxis der Psychoanalyse wichtige Struktur des begehrenden Subjekts und seine Konstruktion des Graphen des Begehrens weiter.
– Interessierte sind herzlich eingeladen.
Information und Anmeldung: Eckhard Bär, Moselweg 27, 34131KasselTel. 0561 - 31 38 42
E-Mail:
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